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CO2 ohne Ende?

Die Vertreter der industriellen Landwirtschaft  in Europa lehnen eine verbindliche Obergrenze für den CO2-Ausstoß ab. Der zuständige Ausschuss im Europaparlament hat diesem Wunsch nach Ablehnung nun entsprochen und sich gegen erforderliche Höchstgrenzen ausgesprochen.

Es muss dringend etwas für den Klimaschutz getan werden. Da sind wir uns eigentlich alle einig. Besonders das Methan in unserer Luft muss reduziert werden. Es ist ungesund und schadet der Umwelt. Umso unverständlicher ist daher die Entscheidung Brüssels gegen eine Höchstgrenze bei der Methan-Emission. „Wir brauchen Limits in ganz Europa. Mit ihrem Nein schadet die EU kleinen Familienbetrieben sowie Ökolandwirten und fördert landwirtschaftliche Großbetriebe. Wir wollen nicht weiter akzeptieren, dass die Einführung der Grenzwerte aufgeschoben wird“, so Jürgen Rech von der Deutschen Umwelthilfe.

Methanreduzierung contra Agrarlobby.

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Saubere Luft für unsere Erde

Nicht nur in Europa, sondern auch in Deutschland muss eine Lösung her. Denn auch bei uns gibt es bisher noch keine Emissionsobergrenze. Wir brauchen saubere Luft und müssen daher das Methan mindern, wenn wir unsere Erde erhalten wollen. Methan ist sehr kurzlebig und ein potentes Treibhausgas. Deswegen würde die Reduktion der Emissionen sehr schnell eine positive Wirkung zeigen – sowohl bei der gesundheitlichen Belastung durch Luftschadstoffe in Europa als auch für die Minderung der negativen Effekte des Klimawandels. Eine Entscheidung für verbindliche Höchstgrenzen ist daher dringend notwendig. Jetzt sind Sie am Zug, Frau Umweltministerin Hendricks!

Textquelle: Deutsche Umwelthilfe e.V., Bildquelle: Flickr ©Martin Abegglen CC BY-SA 2.0, ©Pixelteufel CC BY 2.0, Autor: red