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Die beiden Gewinnerinnen: links Carmen Hock-Heyl und rechts Ursula Sladek © DBU/Daniel Karmann; Patrick Seeger

© DBU/Daniel Karmann; Patrick Seeger

Deutscher Umweltpreis für Ökostrom und Hanfmatten

Der Deutsche Umweltpreis 2013 wird in diesem Jahr an zwei Frauen verliehen, die sich durch besondere Innovationen für die Umwelt einsetzen. 

Am 27. Oktober wir in der OsnabrückHalle der Deutsche Umweltpreis 2013 von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) verliehen. Der höchstdotierte Umweltpreis Europas (500.000 Euro) wird von Bundespräsident Joachim Gauck überreicht. Den Preis erhält zum einen Carmen Hock-Heyl, Produkterfinderin, Unternehmensgründerin und Geschäftsführerin von Hock GmbH & Co. KG in Nördlingen. Zum anderen erhält den Preis die Vorstandsvorsitzende der Netzkauf ElektrizitätsWerke Schönau (EWS) e.G., Ursula Sladek. Hock-Heyl erhält den Preis, da sie für die Etablierung von Dämmmatten für den Hausbau aus dem Öko-Rohstoff Hanf verantwortlich ist. Sladek schuf aus einer Bürgerinitiative den ersten Ökostromanbieter Deutschlands. DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde lobt die Frauen, denn sie hätten „in Zeiten, in denen sie nur belächelt wurden, mit Überzeugungskraft, Kompetenz und Hartnäckigkeit gegen massive Widerstände zukunftsweisende Aufbauarbeit im Spannungsfeld von Ökologie und Ökonomie geleistet und so ihre Visionen in Realität umgemünzt“.

Quelle: DBU
Text: Kristina Reiß

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