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Forscher der TUM könnten jetzt endlich die Super-Batterie für Elektroautos entwickeln © Anton Kalinichenka/ iStock/ Thinkstock

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Kommt jetzt die Super-Batterie für Elektroautos?

Bis 2020 sollen rund eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren. Dazu bedarf es allerdings effiziente Speicher. Forscher der TU München entwickeln nun die Super-Batterie.

Ziel der Energiewende sind unter anderem Autos, die nicht mehr Sprit, sondern Strom tanken. Bestenfalls soll dieser noch aus Wind-, Wasserkraft oder Solarenergie stammen. Damit dies gelingt sind effiziente Speicher Voraussetzung. Ein vielversprechender Ansatz für solche Speicher sind Lithium-Ionen-Akkumulatoren, die bereits in Elektrofahrzeugen eingesetzt werden. Bisher werden die dazu benötigten Batteriezellen in Deutschland jedoch nicht serienmäßig produziert.

Doch das soll sich jetzt ändern: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben nun eine in Deutschland einzigartige Forschungsproduktionslinie entwickelt. Hier soll auf 200 Quadratmetern Laborfläche an der optimalen Batteriezelle gearbeitet werden. Dort stehen den Forschern unter anderem zwei Trockenräume und ein Reinraum zur Verfügung. Erstmalig besteht nun in Deutschland die Möglichkeit, Batteriezellen in größeren Stückzahlen herzustellen und ihre Leistungsfähigkeit und Lebensdauer genau zu untersuchen. In der Produktion konnten einige Details seither schon optimiert werden. So werden beispielsweise die Elektrodenmaterialien nicht wie üblich ausgestanzt, sondern mit dem Laser zugeschnitten. "Der Prozess ist schnell, verschleißfrei und formatflexibel", erklärt Professor Michael F. Zäh. "Erste Zelltests mit diesem Material sind sehr vielversprechend."

Quelle: TU München / Text: Christina Jung

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