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Julia Klöckner
Klimaschutz

Endlich Schluss mit dem Torfabbau?

Durch den ständigen Abbau von Torf werden die heimischen Moore nach und nach vernichtet – und das schadet der Umwelt. Mit dem Ausstieg aus dem Torfabbau soll künftig ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Aufgrund guter Wasserbindungseigenschaften sowie eines hohen Säuregrads wird Torf gerne im Gartenbau eingesetzt – der Hobbygärtner findet ihn in so mancher Blumenerde. Auch wenn er sich im Gartenbau als praktikabel erweist, überwiegen die negativen Effekte auf die Umwelt. Torf hat die Eigenschaft, Treibhausgase in sich zu speichern. Werden durch den Torfabbau die Moore zerstört, wird jede Menge klimaschädliches CO2 frei – was wiederum den Klimawandel ungünstig fördert. Zudem schwindet der Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen mit dem Rückgang der heimischen Moore.

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Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, kündigte nun anlässlich der Winterversammlung des Verbandes der deutschen Gartencenter e. V. den Ausstieg aus dem Torfabbau an. So soll die Einstellung des langfristigen Torfabbaus in Deutschland Teil des Klimaschutzplans 2050 sein. Bis dahin sollen im Rahmen einer Torfschutzstrategie klimafreundliche Alternativen entwickelt und zur Verfügung gestellt werden. „ Unser gemeinsames mittel- bis langfristiges Ziel muss es sein, aus der Nutzung von Torf auszusteigen, klimafreundliche Alternativen zu entwickeln und so zum Klimaschutz weiter beizutragen,“ so Julia Klöckner.

Quellen: BMEL; Umweltbundesamt, Bild: CDU Rheinland-Pfalz, Text: Emi Baier