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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die vier ausgewählten ?Kopernikus-Projekte für die Energiewende? bekannt gegeben.
Neue Forschungsinitiative

Sichere, saubere, bezahlbare Energiewende

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die vier ausgewählten “Kopernikus-Projekte für die Energiewende” bekannt gegeben. Sie wollen das bislang Unmögliche schaffen: Energiekonzepte entwickeln, die sicher, sauber und trotzdem bezahlbar sind. Kommt dadurch endlich die Energiewende?

Rund 230 Partner starten mit den Kopernikus-Projekten die bislang größte Forschungsinitiative zur Energiewende. In einem Zeitraum von zehn Jahren sollen die interdisziplinär zusammengesetzten Projekte mit Kräften aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft technologische und wirtschaftliche Lösungen für die Neugestaltung unseres Energiesystems entwickeln. Bis 2025 sollen großtechnisch angelegte Energiekonzepte in die Wege geleitet werden, die auch von gesellschaftlicher Seite mitgetragen werden.

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Kopernikus-Projekte ergänzen bisherige Forschungsförderung

Die Projekte arbeiten in vier Schlüsselbereichen, die ein internationaler und unabhängiger Beirat empfohlen hat: 1. Stromnetze entwickeln, 2. überschüssige, erneuerbare Energien durch Umwandlung in andere Energieträger speichern, 3. Industrieprozesse auf eine fluktuierende Energieversorgung neu ausrichten und 4. das Zusammenspiel aller Sektoren des Energiesystems verbessern. Es wird drei Projektphasen geben, um die Forschung an aktuelle Entwicklungen und Ergebnisse anzupassen. Gefördert wird das ganze Vorhaben durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), welches für die erste Förderphase bis 2018 rund 120 Millionen Euro – bis 2025 weitere 280 Millionen Euro. Ein tiefer Griff in die Tasche, der sich lohnt: Die Kopernikus-Projekte ergänzen die bisherige Forschungsförderung der Bundesregierung und können den Sprung von der Grundlagenforschung bis in die großtechnische Anwendung ermöglichen. Energiewende, wir kommen!

Quellen:kopernikus-projekte, Bild: depositphotos/ Kzenon, Text:  Isabel Binzer