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Ethische Grundausbildung der Uni Hohenheim gilt als Best Practice Beispiel für nachhaltige Entwicklung
Neues Ethik Modul

Uni Hohenheim lehrt Moral und Verantwortung

"Business as usual is no longer an option" - Als Reaktion auf diese Botschaft haben Studierende und die Uni Hohenheim das Bildungsmodul Ethik ins Leben gerufen. Mit der Vermittlung von Werten und Einstellungen sollen nachhaltige Entwicklungen zukünftig gestärkt werden.  

An der Universität Hohenheim wurden die Studiengänge Agrar-, Ernährungs- und Wirtschaftswissenschaften um ein Ethik Modul ergänzt. Damit soll zukünftig eine kritische Auseinandersetzung mit Themen aus dem Ernährungs- und Agrarbereich gefördert werden. Der wissenschaftliche Nachwuchs wird während des Seminars über Gruppenarbeit, Gespräche mit Gästen und dem Führen eines Lerntagebuchs mit ethischem Rüstzeug für gesellschaftlich aktuelle Fragen und Probleme "ausgestattet".

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Interkultureller Austausch mit Studenten aus verschiedenen Kontinenten sollen die ethischen Reflexionen über die Grenzen hinweg öffnen. Entstanden ist das Modul auf Initiative einer studentischen Organisation, der „Food Revitalization and Ecogastrological Society of Hohenheim“. Ausschlaggebend dafür war die Veröffentlichung des Weltagrarberichtes 2008 mit der Botschaft „business as usual is no longer an option“. In dem Band „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten: Beispiele des Gelingens aus Lehre, Governance, Betrieb und Forschung“  wird die ethische Grundausbildung der Uni Hohenheim heute als vorbildliches Best-Pratice Beispiel zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung geführt.

Quelle: Presse Uni Hohenheim, Bild: Depositphotos/lightpoet, Text: Tine Esser