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Hamster in der freien Natur mögen auch Wiesen, im Winter bevorzugen sie aber ihren Bau für den Winterschlaf©Hemera

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Feldhamster haben kein Problem mit der Winterzeit

Der Feldhamster hat kein Problem mit der Winterzeitumstellung. Der Grund dafür: das Schlafhormon Melatonin. 

Am 27. Oktober wird die Uhr wieder auf die Winterzeit um eine Stunde zurückgestellt. Das bedeutet für viele Menschen, dass ihre „innere Uhr“ rebelliert und sie Schlafstörungen bekommen. Im Tierreich bei den Winterschläfern gibt es weniger Probleme. „Sie werden müde, weil sich ihr Organismus auf den Winterschlaf einstellt. Der Feldhamster verkriecht sich jetzt in seinen Bau unterm Acker und kommt erst im nächsten Frühjahr wieder hervor", so Peer Cyriacks, Biologe und Leiter des Feldhamsterschutzprojektes der Deutschen Wildtier Stiftung.  Die „innere Uhr“ des Feldhamster wechselt pünktlich von der Sommerzeit zur Winterzeit, denn das Schlafhormon Melatonin wird dann stärker ausgeschüttet. Melatonin reguliert auch beim Menschen den Tag-Nacht-Rhythmus. Ganz im Gegensatz zum Menschen haben Feldhamster, als einzige Säugetiere, keinen Tag-Nacht-Rhythmus und somit vermutlich auch keinen zusammenhängenden Schlaf.

Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung
Text: Kristina Reiß

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