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Deutsche Airlines verbrauchen weniger Kerosin als bisher angenommen © alice-photo/ iStock/ Thinkstock

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Fliegen umweltfreundlicher als bisher angenommen

Weniger Kerosin, weniger CO2-Emissionen, Fliegen ist umweltfreundlicher als man denkt. Dies zeigt der neue Report des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) stellte seinen Report Energieeffizienz und Klimaschutz 2014 vor und offenbarte einen neuen Effizienzrekord: Im Durchschnitt verbrauchen die deutschen Fluggesellschaften nur 3,68 Liter Kerosin pro Passagier und     100 Kilometer – und das, trotz Verkehrswachstum. Obwohl der Luftverkehr sich seit 1990 mit 63 Prozent mehr als verdreifacht hat, gingen die CO2-Emissionen der deutschen Inlandsflüge um 18 Prozent zurück. Darüber hinaus konnte der Anteil des Luftverkehrs an den weltweiten CO2-Emissionen seit 2000 von 2,81% auf 2,42% verringert werden. Vor allem an deutschen Flughäfen konnten zwischen 2010 und 2012 fast zehn Prozent aller CO2-Emissionen gesenkt werden.

„Die deutschen Fluggesellschaften haben einen neuen Effizienzrekord aufgestellt und verbrauchen durchschnittlich nur noch 3,68 Liter pro Passagier und 100 Kilometer. Das hilft auch dem Klimaschutz", so Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft. „Insgesamt konnten im Vergleich zum Vorjahr 353 Millionen Liter Kerosin eingespart werden - damit könnten 6,27 Millionen Passagiere auf der Strecke Berlin - Mallorca transportiert werden."

Quelle: Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft / Text: Christina Jung

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