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Fracking in Deutschland

Stoppt Fracking in Deutschland

Die Deutsche Umwelthilfe bezeichnet die Fracking Methode in Deutschland als Rückschritt in der Energiewende und fordert ein Verbot für Risikotechnologie Fracking zum Schutz der Umwelt. 

Fracking in Deutschland ist auf Grund des neuen Gesetzentwurfs der Bundesregierung in Schiefer- und Kohleflözgestein ab einer Tiefe von 3.000 Metern erlaubt. Ob Fracking in Deutschland auch oberhalb von 3.000 Metern zugelassen wird, hängt von der Entscheidung des von der Bundesregierung berufene Expertenteam ab. Diese Regelung hält die Deutsche Umwelthilfe (DUH) für rechtstaatlich bedenklich und fordert daher ein umfassendes Verbot von Fracking in Schiefer- und Kohleflözgestein zum Schutz der Umwelt.

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Rückschritt in Sachen Energiewende

„Mit dem Entschluss, Fracking künftig zu ermöglichen, widerspricht die Bundesregierung ihrem Vorhaben, die Energiewende voranzutreiben und konsequent die Einsparung des Energiebedarfs zu forcieren. Wir brauchen keine Risikotechnologie zur Förderung fossiler Energieträger, sondern wirksame Instrumente zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Die Entscheidung ist weder unter umweltpolitischen Gesichtspunkten nachvollziehbar noch energiepolitisch das richtige Signal“, bekräftigt Sascha Müller-Kraenner, Geschäftsführer der DUH.

Textquelle: Deutsche Umwelthilfe e.V., Bildquelle: "Stop Fracking!" ©greensefa/Flickr CC BY 2.0, Autor: red