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Kinder schützen: Eine Zukunft ohne Gift

Ob Kosmetik, Putzmittel, oder Spielzeug aus Plastik: Der Mensch kommt täglich mit einer Vielzahl von Produkten in Berührung, die chemische Stoffe beinhalten oder aus diesen hergestellt wurden. Viele von ihnen können Erkrankungen auslösen, doch wer kennt schon die Risiken?

Ob Weichmacher in PVC oder hormonelle Schadstoffe wie Bisphenol A im Babyschnuller: Viele der eingesetzten Stoffe werden mit  Erkrankungen wie Allergien, Krebs, Unfruchtbarkeit oder Diabetes in Verbindung gebracht. Auch immer mehr Nanomaterialien finden sich in Alltagsprodukten. Vielen sind die Risiken nicht bewusst, daher klärt der BUND über gefährliche Stoffe in Alltagsprodukten auf.

Aufklärung für Verbraucher

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass zahlreiche Kitas überdurchschnittlich hoch mit hormonellen Schadstoffen belastet sind. Die gefundenen Weichmacher greifen in das Hormonsystem ein und stehen im Verdacht, Unfruchtbarkeit hervorzurufen. Kleinkinder sind durch diese Stoffe besonders gefährdet, da das Hormonsystem die körperliche Entwicklung steuert.

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KInder sind ihrem Spielzeug meist besonders nahe, daher sollten Teddybären und Co. komplett schadstofffrei sein © Photodisc/ Thinkstock

Auf Grund von Verbraucherschutz-Aktionen haben mittlerweile mehrere Städte die Verwendung von Weich-PVC in kommunalen Kindergärten verboten. Auch international gibt es Erfolge: Bisphenol A wurde inzwischen europaweit für Babyprodukte verboten.

Und mit dem vom BUND entwickelten Online-Anfrage-Generator, können Sie jetzt selbst direkt beim Hersteller Informationen zu giftigen Inhaltsstoffen anfragen.

Quelle: BUND / Text: Christina Jung

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