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Goldeimer - Komposttoiletten auf Festivals

Fünf Kieler Studenten stinken die Chemietoiletten auf Festivals und so kamen sie auf die Idee  der Komposttoiletten. Keine üblen Gerüche mehr und die Umwelt wird auch noch geschützt.

Jedes Jahr besuchen rund 12 Millionen Menschen mindestens eines der zahlreichen Open-Air Festivals in Deutschland und verrichten ihr Geschäft auf miefigen Dixi-Klos. Die mobilen Toiletten sind allerdings wahre Chemieschleudern und ihr Inhalt muss in Kläranlagen entsorgt werden, obwohl in den menschlichen Ausscheidungen noch jede Menge wichtiger Nährstoffe für Pflanzen enthalten sind.

Die Toilette, die nicht stinkt und gut für die Umwelt ist

Da kam fünf festivalbegeisterten Studenten aus Kiel die Idee: Komposttoiletten!  Die Fäkalien aus dieser Toilette werden zu Humus kompostiert, sodass die Nährstoffe wieder in den Nährstoffkreislauf zurückgegeben werden.  Angesichts der rund 24 Millionen Tonnen Humus, die jährlich durch Bodenerosion und falsche Landbewirtschaftung verloren gehen, ist das ein wahrer Segen für den ausgelaugten Boden. Doch der größte Pluspunkt der umweltfreundlichen Toilette, und das wird das Herz eines jeden erfahrenen Festivalbesuchers höher schlagen lassen – sie stinkt nicht. Durch Sägespäne wird dem „großen Geschäft“  nämlich ganz einfach die Feuchtigkeit entzogen, sodass übelriechende Faulgase gar nicht erst entstehen können.

Projekt Goldeimer realisierbar machen

Das Projekt „Goldeimer – Komposttoiletten auf Festivals“ erzeugt also ein Win-Win- Situation für Festivalbesucher und Natur. Die Jungs aus Kiel haben sich mit ihrem Konzept bei einem Ideenwettbewerb beworben und benötigen jetzt Ihre Stimme, damit die wohlriechende  und umweltfreundliche Komposttoilette  Wirklichkeit werden kann.

In diesem Video erklären die Jungs von Goldeimer ihr Konzept:

Quelle: Goldeimer / Text: Marie A. Wagner

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