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Greenpeace gegen Ölförderung im arktischen Meer

Am 2.10.2013 protestierten 60 Greenpeace-Aktivisten an allen 23 deutschen Gazprom-Tankstellen gegen die Pläne des Unternehmens in der Arktis Öl zu fördern.

Als weltweit erster Ölkonzern plant Gazprom Anfang kommenden Jahres Öl in der arktischen Petschorasee kommerziell zu fördern. Das Projekt ist bisher nur langsam vorangekommen, da sich der Beginn der Ölförderung aufgrund von technischen Problemen verzögerte. Das Unternehmen Gazprom hat keine ausreichenden Notfallpläne für einen Ölunfall und die große Entfernung zu Rettungsmitteln als auch die schlechten Wetterbedingungen vor Ort würden dafür sorgen, dass aus jedem Ölunfall eine Umweltkatastrophe wird. Die Frage die sich hier stellt ist hier, so Jörg Feddern, Ölexperte bei Greenpeace, „nicht ob, sondern wann es zu einem verheerenden Ölunfall kommen wird“. Greenpeace setzt sich dafür ein, dass rund um den Nordpol im arktischen Meer keine Ölbohrungen vorgenommen werden dürfen.

Quelle: Greenpeace
Text: Kristina Reiß

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