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Mit Währungen spekulieren, ging für Greenpeace böse aus. © PaulGrecaud/iStock/Thinkstock

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Greenpeace macht Millionenverluste bei Börsenspekulation

Die Umweltorganisation Greenpeace International hat an der Börse auf Währungen spekuliert und dabei 3,8 Millionen Euro verloren.

Wie jetzt bekannt wurde, hat Greenpeace International an der Börse spekuliert und dabei 3,8 Millionen Euro verloren. Wie Greenpeace in einer offiziellen Stellungnahme erklärt, hatte ein Mitarbeiter der Finanzabteilung der Organisation eigenmächtig und unautorisiert Devisenabsicherungen gekauft, um sich gegen Wechselkursschwankungen abzusichern, denn nicht alle Büros von Greenpeace International arbeiten mit dem Euro. Der Mitarbeiter hatte darauf spekuliert, dass der Euro-Kurs sinkt und sich damit verschätzt.  Brigitte Behrens, die Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland, erklärt: „Greenpeace International ist hier ein gravierender Fehler unterlaufen, für den auch wir uns auch bei unseren Förderern entschuldigen wollen. Es ist mir wichtig zu betonen, dass Greenpeace International nicht mit Spendengeldern an der Börse spekuliert hat, sondern die Verträge zur Währungsrisiko-Absicherung zu Verlusten geführt haben.“

Die Organisation erklärt, dass derartige Transaktionen normalerweise von der Geschäftsführung genehmigt werden müssen, denn, so Behrens: „Es darf nicht sein, dass ein einzelner Mitarbeiter ein derart großes und riskantes Geschäft eigenmächtig abschließen konnte.“ Der 3,8 Millionen Euro Verlust stellt Greenpeace vor eine große Herausforderung, aber wird kein Problem für die Aktionen der Umweltorganisation darstellen, denn alleine in Deutschland wurden im Jahr 2013 53 Millionen gespendet.

Quelle: Greenpeace
Text: Kristina Reiß

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