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Textilsiegel: Mode ohne Gift

Modesiegel auf dem Prüfstand: Aus einer Flut von Siegeln halten nur wenige den hohen Ansprüchen stand

Jeder Deutsche kauft rund 60 Kleidungsstücke pro Jahr. Durch die Produktion in Ländern wie China oder Pakistan werden durch Massenproduktionen Trinkwasser, Gewässer und Textielien davon vergiftet. Greenpeace möchte mit seiner Detox-Kampagne auf diesen Missbrauch hinweisen und konnte viele Unternehmen wie H&M, Adidas und jüngst Tchibo davon überzeugen.

Damit der Verbraucher sich selber ein Bild über den Modemarkt ohne Gift informieren kann, hat Greenpeace dazu einen Textilratgeber veröffentlicht. Dieser zeigt, welche gängigen Textil-Siegel wirklich giftfrei sind.

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Es gibt eine Flut an Siegeln

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„Aus einer Flut von Siegeln halten nur wenige hohen Ansprüchen stand. Alle Label müssen grüne Mode nicht nur antäuschen, sondern wirklich garantieren", sagt Kirsten Brodde, Chemie-Expertin von Greenpeace. Am besten schneiden im Test von Greenpeace die Label des internationalen Verbands der Naturtextilwirtschaft (IVN Best) und der Global Organic Textile Standard (GOTS) ab. Beide Organisationen verbieten gefährliche Gifte und Chemikalien bereits in der Produktion. Ziel von Greenpeace ist es, einen strengen, gesetzlich geschützten Standard für grüne Mode zu erreichen.

Textquelle: greenpeace Text: red