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Ein Hase in der freien Natur ©janskoda/iStock/Thinkstock

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Der Osterhase ist ein Feldhase

Der Feldhase, der als Vorbild für den Osterhasen dient, ist in Deutschland heimisch und lebt bei uns in der Natur als Einzelgänger.

Ostern ist die Zeit der Hasen. Gerade aus Schokolade finden sie sich aktuell in ganzen Scharen im Supermarkt. Dabei leben gerade Feldhasen in der freien Natur nicht in einer Familie, denn sie sind Einzelgänger. Schon ab der fünften Woche nach der Geburt sind Junghasen so zum Beispiel selbstständig und auf sich allein gestellt. Eine Hasenfamilie, wie sie auch in vielen Ostergeschichten vorkommt, gibt es also nicht. Die meisten Menschen in Deutschland haben schon einen Feldhasen gesehen, verwechseln diesen jedoch häufig mit einem Wildkaninchen. Eva Goris, die Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung erklärt, dass Kaninchen und Feldhase zwar Ähnlichkeiten haben, es jedoch auch auffällige Unterschiede gebe: Der Feldhase ist größer und schwerer als ein Kaninchen und er hat längere Ohren. Goris erläutert: „Die langen Hinterbeine des Feldhasen machen ihn zu einem Schnellstarter, der Haken schlägt und dadurch manchem Feind entkommen kann. Kaninchen flitzen dagegen möglichst schnell ins Gebüsch, wenn Gefahr droht.“

Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung
Text: Kristina Reiß

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