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Schweinemastanlage

© Tierschutzbund

Deutschlands größtem Saustall droht Genehmigung

Neun Jahre lang konnten sich die Bürger vor Ort erfolgreich dagegen wehren, doch wenn die brandenburgische Umweltministerin Anita Tack nicht eingreift, werden in wenigen Tagen Tatsachen geschaffen. Tierquälerei in großem Niveau.

Die Zahlen sind kaum vorstellbar: In einer einzigen Anlage sollen dauerhaft 37.000 Schweine gehalten werden. Pro Jahr würden mindestens 100.000 Tiere durch die Zucht- und Mastanlage geschleust werden. Die entstehenden Exkremente entsprächen denen einer Großstadt.

Nicht nur die Tierschutzauflagen der EU-Schweinehaltungsrichtlinie würden nicht erfüllt werden, durch die entstehenden Güllemengen würde das Land Brandenburg gegen seinen eigenen Gärreste-Erlass verstoßen.

Seit 2004 planen die niederländischen Investoren die im Jahr 1991 stillgelegte Schweinezucht- und Mastanlage mit einer Kapazität von 37.000 Schweinen (ursprünglich 85.000 Tiere) im Norden der brandenburgischen Gemeinde Haßleben, Landkreis Uckermark, wieder in Betrieb zu nehmen. Diese Investoren müssen nun gestoppt werden.Die Alber Schweitzer Stiftung hat daher einen Eil-Appell an Ministerin Tack ins Leben gerufen. Diesen Appell haben innerhalb von drei Tagen 18.000 Menschen unterzeichnet. Bislang haben 24.892 Menschen unterschrieben.

Helfen Sie mit! Mit Ihrer Unterschrift gelingt es 30.000 Unterschriften gegen die Mega-Schweinemastanlage zu sammeln! Klicken Sie hier.

Quelle: Albert Schweizer Stiftung / Text: Christina Jung

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