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Primark verkauft günstige Kleidung, aber wie sieht es mit den Arbeitsbedingungen aus? © Sean Gallup/Getty Images News/Thinkstock

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Primark: Kunden finden Hilferufe aus Bekleidungsfabrik

In Kleidung der Discount-Modekette Primark haben Kunden angebliche eingenähte Hilferufe aus den Bekleidungsfabriken in Bangladesch oder Indien gefunden.

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Immer mehr Fälle werden bekannt, in denen Kunden der Billig-Modekette-Primark aus Irland, eingenähte Hilferufe von Arbeitern in Bekleidungsfabriken, beispielsweise aus Bangladesch oder Indien, an ihrer Kleidung finden. Die geheimen Botschaften befinden sich eingenäht in den Waschanleitungen von Kleidungsstücken und senden Botschaften wie „Degrading Sweatshop Conditions“ (zu deutsch: „Entwürdigende Bedingungen in Ausbeuterbetrieben“) oder „Forced to Work Exhausting Hours“ (zu deutsch: „Gezwungen anstregende Stunden zu arbeiten“).

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Noch immer ist unklar, ob die eingenähten Botschaften echt sind oder, ob es sich dabei um eine Kampagne von Primark-Gegnern handelt, die so schlechte Arbeitsbedingungen in Bekleidungsfabriken thematisieren wollen. Primark hat angekündigt den Anschuldigungen nachzugehen und auch, obwohl das Unternehmen die Echtheit der Botschaften anzweifelt, seine Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern ernst zu nehmen und die Produktionskette genau zu untersuchen. Primark erklärt in einer öffentlichen Erklärung, dass das Unternehmen ständig bemüht sei, seine Arbeitsbedingungen in den Fabriken zu verbessern und faire Löhne und eine gute Behandlung der Mitarbeiter in den Fokus stelle.

Quelle: Primark
Text: Kristina Reiß

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