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Nachhaltigleben

©Paul Jeffrey/Brot für die Welt

Brot für die Welt appelliert während IGW auf Recht auf Essen

Die Internationale Grüne Woche gilt als Schlemmerwoche. Brot für die Welt nutzt dies als Anlass um auf den Hunger in der Welt aufmerksam zu machen.

Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist ein großes Schlaraffenland für Genießer. Essen ist bei uns in der Wohlstandsgesellschaft zum Erlebnis geworden, aber weltweit leiden noch viele Menschen Hunger. Prof. Michael Krawinkel, Ernährungswissenschaftler an der Uni Gießen, sagt dazu: „Satt ist nicht genug!". Es gibt zum einen leider nach wie vor die klassische Mangelernährung, bei der den Menschen Nahrungsenergie, Eiweiß und alle Nährstoffe, die man so braucht, fehlen. Es gibt aber auch Mangelzustände bei einzelnen Nährstoffen, zum Beispiel Jod, Eisen, Vitamin A.“ Wer arm ist, ernährt sich leider oft ungesund. Die Folgen: Kinder wachsen nicht richtig, werden blind oder kommen in der Schule nicht mit. Diese große Zahl der Krankheiten, die durch Mangelernährung entstehen, stehen im Kontrast zu Krankheiten, die durch falsche oder zu viel Ernährung entstehen. Anlässlich der Grünen Woche setzt sich Brot für die Welt für ein weltweites Recht auf Nahrung ein, denn alle Menschen sollen satt werden und sich ausgewogen ernähren.

Quelle: Brot für die Welt
Text: Kristina Reiß

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