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Hühner in Käfighaltung ist grauenvoll und sollte eigentlich auch mittlerweile verboten sein © CHAIWATPHOTOS/ iStock/ Thinkstock

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McCain, Mövenpick und Co. gegen Käfigeier

Käfigfrei-Kampagne erfolgreich: McCain, Mövenpick und weitere Unternehmen verzichten künftig auf die Verwendung von Käfigeiern.

cvNoch immer ist das Thema »Käfighaltung« nicht erledigt. Das Bundesverfassungsgericht hat schon vor über 10 Jahren festgestellt, dass die Haltung von Legehennen in herkömmlichen und ausgestalteten Käfigen tierquälerisch ist und abgeschafft werden muss. Um diesen Missstand zu beenden, haben sich vierzehn deutsche Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen zusammengeschlossen. Im Rahmen dieser „Käfigfrei-Kampagne“ führt die Albert Schweitzer Stiftung Gespräche mit Unternehmen aus allen Branchen der Lebensmittelwirtschaft. Und dies erfolgreich: Seit die Kampagne im Jahr 2009 gestartet wurde, haben bereits über 200 Unternehmen aus Lebensmittelhandel, Lebensmittelproduktion, Systemgastronomie und Gemeinschaftsverpflegung ihren Ausstieg aus der Verwendung von Käfigeiern erklärt.

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Käfigeier adé

Insbesondere seit dem letzten Jahr bemerkt die Albert Schweitzer Stiftung in der Lebensmittelwirtschaft ein wachsendes Interesse an eifreien und veganen Produkten. Daher erklären immer mehr große und mittelständische Unternehmen ihren Ausstieg aus der Verwendung von Käfigeiern. Neben Supermärkten wie Rewe, Edeka und Kaufland, sowie großen Gastronomie-Ketten wie McDonald’s, Burger King oder Nordsee, haben sich zuletzt unter anderem auch Escoffier, Homann Feinkost, McCain und Mövenpick dazu entschieden vollkommen auf Käfigeier zu verzichten.

Quelle: Albert Schweitzer Stiftung / Text: Christina Jung