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 Eigentlich ein Grund zur Freude, doch der Rückbau der insgesamt 145 Atomkraftwerke wird Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft noch Jahrzehnte lang beschäftigen.
Rückbau von Kernkraftwerken

Der ewige Kampf gegen den Atomstrom

Die Katastrophe von Fukushima hat auch deutsche Politiker wachgerüttelt und die Energiewende ist in Deutschland inzwischen auf einem guten Weg. Eigentlich ein Grund zur Freude, doch der Rückbau der insgesamt 145 Atomkraftwerke wird Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft noch Jahrzehnte lang beschäftigen. 

Bis zum Jahr 2025 wird ein Drittel der im deutschen Netz befindlichen Atomkraftwerke abgeschaltet sein. Doch mit dem Ende der Laufzeit ist die Arbeit noch lange nicht vorbei. Der Rückbau von kerntechnischen Anlagen dauert oft zehn Jahre und Mehr und die entstandenen Abfälle strahlen teils noch mehrere hundert Jahre. Um den Rückbau und die Beseitigung von Kernkraftwerken und radioaktiven Abfällen in Zukunft besser zu koordinieren und das fachliche Know-how für die nachfolgenden Generationen zu erhalten und auszubauen wurde nun ein Cluster aus fünf auf diesem Gebiet führenden Instituten gebildet.

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Ausbildung von Fachkräften im Fokus

Zum Cluster „Rückbau kerntechnischer Anlagen“ gehören derzeit das Karlsruher Institut für Technologie, die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit dem Standort Karlsruhe, die Universität Stuttgart mit dem Institut für Kern- und Energietechnik und der Materialprüfungsanstalt Stuttgart, das Paul Scherrer Institut in der Schweiz sowie das Institut für Transurane (Karlsruhe) und das Institute for Reference Materials and Measurements (Belgien) der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission. Ziel des Zusammenschlusses ist es, Rückbaustrategien im Rahmen gesetzlicher Vorgaben und auf wissenschaftlicher Grundlage zu entwickeln. Ein weiterer Fokus der beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen liegt auf der Ausbildung von Fachkräften, damit die Strategien in Zukunft weiterentwickelt werden können und die nötige Fachkompetenz auch für die kommenden Generationen erhalten bleibt.

Zum Cluster ?Rückbau kerntechnischer Anlagen? gehören derzeit das Karlsruher Institut für Technologie, die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit dem Standort Karlsruhe, die Universität Stuttgart mit dem Institut für Kern- und Energietechnik und der Materialprüfungsanstalt Stuttgart, das Paul Scherrer Institut in der Schweiz sowie das Institut für Transurane (Karlsruhe) und das Institute for Reference Materials and Measurements (Belgien) der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission.

Quelle: http://www.kit.edu/index.php, Bilder: Text : Anna-Lena Kraft