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Demo »Wir haben es satt« in Berlin
Agrarwende

Wir haben unsere Agrarpolitik satt!

Warum ist die Umsetzung einer fairen Landwirtschaft und ökologische Agrarwirtschaft in Deutschland so schwer? zum achten Mal gingen in Berlin über 33.000 Menschen dafür auf die Straße und forderten einen konsequenten Schlussstrich für Tierquälerei, Pestizide und Industrialisierung der Landwirtschaft.

Bei der "Wir haben es satt" Demo protestierten unter dem Motto "Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen!" am 20. Januar 2018 tausende Bürger zusammen mit 160 Traktoren gegen die zunehmende Industrialisierung und Marktkonzentration im Agrarsektor. Laut Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), benötigt Deutschland dringender denn je eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft zugunsten gesunder Nahrungsmittel. Mit bunten Schildern, Bannern und lauten Sprechchören haben die Menschen erneut deutlich gemacht, dass sie unsere Agrarpolitik "satt haben" und die Politisierung von Ernährung ein Ende haben muss. Mit einem klaren NEIN zu Glyphosat, Tierquälerei, Gentechnik und Lebensmittelverschwendung unterstützten sie die Forderungen des BUND an die Regierung: 

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  • Subventionen an Agrarkonzerne stoppen und die Agrarwende konsequent fördern!
  • Konzernmacht beschränken: TTIP, CETA und EPAs verhindern! Megakonzerne im Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor aufbrechen und keine weiteren Fusionen zulassen!
  • Artenvielfalt erhalten und Bienensterben stoppen: Pestizideinsatz massiv reduzieren! Keine Gentechnik durch die Hintertür!

Für eine zeitnahe Agrarwende setzt sich der BUND vehement ein und hofft auf noch größere Unterstützung im Kampf gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft.  

Demo »Wir haben es satt« in Berlin

Quelle: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Bilder: Jörg Farys, Text: Tine Esser