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Kohlendioxid

Co2 auf Rekordhoch

Laut Deutscher Umwelthilfe ist die CO2 Konzentration in der Atmosphäre auf Rekordhöhe gestiegen. Der Verband fordert von Kanzlerin Merkel eine Kehrtwende im Klimaschutz.

Zur Zeit findet in Berlin der sechste Petersberger Klimadialog statt. Zur Vorbereitung zur UN-Klimakonferenz. In diesem Zusammenhang fordert die Deutsche Umwelthilfe DUH von Kanzlerin Merkel, den Klimabeitrag für Kohlemeiler zu unterstützen und endlich eine Kehrtwende im Klimaschutz einzuläuten.

Die CO2 Konzentration in der Atmosphäre ist auf Rekordhoch gestiegen.

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Weltweite Kehrtwende beim Klimaschutz

„Die Kanzlerin hat im letzten Jahr beim Petersberger Klimadialog eine weltweite Kehrtwende beim Klimaschutz gefordert. Doch während die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ein Rekordhoch erreicht hat, steht Deutschland noch immer an der Spitze der größten Klimasünder. In einem Jahr, in dem Deutschland den G7-Vorsitz hat und der Klimaschutz laut Kanzlerin ganz oben auf der Tagesordnung stehen soll, ist das ein Armutszeugnis. Und zu dieser traurigen Bilanz trägt die ehemalige Umweltministerin Angela Merkel mit bei. Bisher fehlt eine klare öffentliche Aussage der Kanzlerin zur Unterstützung des Klimabeitrages für die ältesten und schmutzigsten Kohlemeiler. Dabei hätte Deutschland jetzt die Chance, der internationalen Staatengemeinschaft zu zeigen, dass der schrittweise Ausstieg aus den fossilen Energien nicht nur machbar ist, sondern auch ein Erfolgsmodell sein kann.“

Reduzierung der CO2 Emissionen kaum möglich

Hierzu erklärt Müller-Kraemer, dass es durch die alten Kohlekraftwerke in Deutschland zu Blockaden im Hinblick auf saubere Zukunftstechnologien kommt. Deutschland produziert soviel überschüssigen Strom, dass eine Reduzierung der CO2 Emissionen kaum möglich ist. Nach dem Motto: Reden ist Selber, Handeln ist Gold, sollte sich laut DUH die Kanzlerin Merkel hinter den vom Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagenen Klimabeitrag für Kohlekraftwerk stellen.
„Die Emissionen aus der Kohleverstromung zu reduzieren, ist nicht nur notwendig, um unser eigenes Klimaziel erreichen zu können, sondern entspricht auch unserer Verantwortung gegenüber der Staatengemeinschaft“, so Müller-Kraemer.

Textquelle: Deutsche Umwelthilfe, Bildquelle: Flickr CC BY-SA 2.0dé.wé., Autor: red