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Projekte zum Artenschutz

Kreuzkröte und Co. brauchen besonderen Schutz

In Nordrhein-Westfalen stehen viele Tier- und Pflanzenarten auf der Roten Liste. Umweltminister Remmel will den Artenschutz für gefährdete Tiere in Deutschland vorantreiben: Zum Jahreswechsel haben zwei große Projekte zum Schutz der Kreuzkröte und weiterer seltener Amphibien begonnen, die von der EU gefördert werden.

Mehr Artenschutz in NRW gefordert

Die Artenvielfalt muss erhalten werden, findet Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel, und fordert stärkere Anstrengungen, um seltene Tier- und Pflanzenarten und deren wertvolle Lebensräume zu erhalten. Mittlerweile steht fast die Hälfte aller untersuchten Arten in NRW auf der Roten Liste, manche sind vom Aussterben bedroht.

Mehr Artenschutz in NRW gefordert

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Zwei große Artenschutzprojekte haben begonnen

Umso wichtiger sind die zwei großen Artenschutzprojekte, die zum Jahreswechsel angelaufen sind und die über das europäische Förderprogramm LIFE finanziert werden. In keinem anderen Bundesland sind so viele LIFE-Projekte umgesetzt worden, 29 waren es bisher. Eins der beiden neuen Projekte widmet sich dem Schutz seltener Amphibien. Zum Erhalt der noch vorhandenen Restbestände von Gelbbauchunke, Geburtshelferkröte und Kreuzkröte und zur Förderung ihrer Entwicklung werden im Rahmen des „Amphibienverbunds“ neben anderen Maßnahmen 700 Kleingewässer angelegt.

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Besonderen Schutz benötigt auch der Blauschillernde Feuerfalter im südlichen Kreisgebiet der Städteregion Aachen. Das ist eine von fünf Regionen, in denen der seltene Schmetterling derzeit noch vorkommt. Die dort zuständige Biologische Station wirbt sehr erfolgreich Fördermittel ein und  beteiligt sich auch an der Umsetzung weiterer LIFE-Natur-Projekte. Umweltminister Remmel hält die Arbeit der Biologischen Stationen für besonders wichtig für den Natur- und Artenschutz. Projekte und Maßnahmen wie die beiden neuen zum Schutz von Kreuzkröte und Feuerfalter sind unverzichtbar für den Erhalt der biologischen Vielfalt und des wertvollen Naturerbes in Nordrhein-Westfalen.

Quellen: MKULNV, Bild: Florian Sander / MKULNV, Flickr CCF BY 2.0/Aah-Yeah, Text: Ronja Kieffer