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© iStockphoto/ Thinkstock

Japan wird zum Pionier der E-Mobilität

Japan als Pionier der Elektro-Mobilität? Die japanischen Automobilhersteller Toyota, Honda, Nissan und Mitsubishi bauen ein flächendeckendes Netzwerk aus Ladestationen für Elektroautos und Plug-in-Hybride in ganz Japan aus – doch für wen?

Zur Zeit gibt es in Japan 1700 Schnell- und mehr als 3000 reguläre Ladestationen – zu wenig, wie jetzt die großen Automobilhersteller des Landes verkündeten. Das schwierige daran: derzeit agieren die meisten Anbieter getrennt voneinander und die Ladesäulen sind nicht jedem Autofahrer zugänglich. Durch eine Kooperation zwischen verschiedenen Anbietern, an denen die Fahrzeughersteller beteiligt sind, können Autofahrer mehr Ladestationen nutzen, ohne einen eigenen Vertrag mit dem Betreiber geschlossen zu haben.

Für diesen Service der Autofahrer lässt sich die japanische Regierung einiges kosten: mit 100,5 Milliarden Yen (rund 773,85 Millionen Euro) subventioniert sie den Aufbau der Ladesäulen. Bis 2020 sollen 4000 Schnell- und 8000 herkömmliche Ladestationen für Elektroautos auf Japans Straßen verfügbar sein.

Dementsprechend erhofft sich die japanische Regierung den Verbreitungsgrad von Elektroautos und Plug-in-Hybriden zu erhöhen: Im Jahr 2020 sollen 15 bis 20 Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge einen elektrischen Antrieb nutzen. Doch sehen das die Japaner genauso?

Quelle: Auto-Medienportal / Text: Christina Jung

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