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Weltbank muss Landgrabbing stoppen!

Jede Sekunde wird Land von der Größe eines Fußballfeldes verkauft, die Menschen dazu gezwungen ihre Heimat zu verlassen und ihre Lebensgrundlage aufzugeben. Steigende Lebensmittelpreise und der erhöhte Bedarf an Agrartreibstoffen haben einen Andrang auf weitere Ländereien ausgelöst. Doch das muss gestoppt werden!

Kaufen oder pachten Investoren Land, ohne die Menschen vor Ort einzubeziehen und ihre Rechte und Bedürfnisse zu berücksichtigen, spricht man von Landgrabbing. Die Folgen: Gemeinschaften brechen auseinander, Menschen verlieren ihre Existenzgrundlagen und ihr Dach über dem Kopf. Oft werden sie vertrieben, ohne dass ihre Rechte und Bedürfnisse berücksichtigt werden oder sie eine angemessene Entschädigung erhalten.

Die Weltbank fördert viele Landgeschäfte. Zudem hat sie Einfluss darauf, wie Land ge- und verkauft wird. Die Weltbank sollte international verbindliche Regeln für Landgeschäfte vereinbaren, bei denen die Rechte und Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung geachtet werden. Damit könnte sie eine Vorbildfunktion einnehmen. Sie kann dazu beitragen, internationale Landgeschäfte wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Daher ist Ihre Unterstützung gefragt, um die Weltbank dazu aufzurufen, gegen Landgrabbing vorzugehen.

Unterschreiben auch Sie den Aufruf an den Weltbank-Präsidenten Jim Yong Kim!

Quelle: Oxfam / Text: Christina Jung

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