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Noch 9 Tage bis zur Apokalypse: Bunker sind bereits ausgebucht

Wegen starker Nachfrage aufgrund der apokalyptischen Prophezeiung am 21. Dezember 2012 sind in ganz Europa Schutzräume Mangelware. Wer jetzt noch einen Bunker sucht, kann nur noch in England, der Türkei, Schweden oder den Niederlanden einen freien Schutzraum finden. Doch man muss schnell handeln!

Luxus Höhle Schweden

Weiter unten geht nicht - die tiefste Suite der Welt © Wimdu

Sicher ist sicher: Die Maya-Prophezeiung eines nahenden Weltuntergangs am 21. Dezember 2012 wurde zwar wissenschaftlich widerlegt, dennoch fürchten sich anscheinend viele vor der baldigen Apokalypse. Denn nach Recherchen von Wimdu, einem Portal für Privatunterkünfte, sind die meisten Bunker für den Stichtag ausgebucht: „Wir haben zahlreiche Bunker-Besitzer in ganz Europa kontaktiert und stehen auch mit der England and Wales Bunker Association in Kontakt. Diese vertritt insgesamt elf Bunker in Großbritannien – alle sind zum Datum des prophezeiten Weltuntergangs ausgebucht. Unser Fazit: Es gibt einen wahren Ansturm auf Schutzräume zum 21. Dezember 2012“, sagt Arne Bleckwenn, Geschäftsführerin des Portals.

Luxus Boot Niederlande

Wer dem Weltuntergang im Notfall auf dem Meer davonfahren möchte, sollte sich überlegen, den 21. Dezember auf dem Rettungsboot Lilla Marras zu verbringen, das im niederländischen Harlingen vor Anker liegt © Wimdu

Für abergläubische Naturen gibt es aber noch verfügbare Restplätze in Schutzunterkünften. Ob Bunker, Höhle oder Arche – für jeden ist was dabei. Eine der außergewöhnlichsten Unterkünfte für die totale Abschottung ist beispielsweise die tiefste Suite der Erde nahe des schwedischen Ortes Sala. Ganze 155 Meter tief in die Gänge einer beeindruckenden Mine, muss man auf Komfort nicht verzichten. Denn wer Angst hat zwar das Ende des Maya-Kalenders zu überleben, aber in der Höhle zu versauern, der kann aufatmen. Für Toiletten und Duschen ist gesorgt, wie auch für Beheizung und warme Decken. Diese halten die konstante Temperatur auf angenehmen 18 Grad.

Und wer am nächsten Morgen wieder ans Tageslicht kommt und feststellt, dass die Welt doch nicht untergegangen ist, der hatte wenigstens ein einzigartiges Übernachtungserlebnis.

Quelle: Wimdu / Foto: © Thinkstock
Text: Christina Jung

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