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Nachhaltigleben

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Mehr Unterstützung für Entwicklungsländer im Klimawandel

Vom 11. bis 20. November findet in Warschau die UN-Klimakonferenz statt, bei der über das neue Klimaschutz-Abkommen verhandelt wird. 

Am 11. November startete in Warschau die UN-Klimakonferenz. In den nächsten Tagen beraten dort Industrieländer unter anderem über ein Klimaschutz-Abkommen, das 2015 in Paris verabschiedet werden soll. Oxfam warnt jedoch zu Beginn der Konferenz davor, dass die Industrieländer sich nicht von ihren Zusagen zur Unterstützung für die armen Länder bei der Bewältigung des Klimawandels zurückziehen sollen. Jan Kowalzig, Klimaexperte bei Oxfam Deutschland, erklärt: „Die reichen Länder torpedieren die Verhandlungen, wenn sie ihre Versprechen nicht erfüllen, die Klimahilfen wie versprochen ansteigen zu lassen. In vielen Ländern geht die finanzielle Unterstützung zurück. Deutschland ist zwar für 2013 eine der wenigen Ausnahmen. Schon nächstes Jahr aber soll nach den bisherigen Plänen die deutsche Unterstützung für die armen Länder beim Kampf gegen den Klimawandel um über 400 Millionen Euro gekürzt werden. Ob die laufenden Koalitionsverhandlungen hier eine Kehrtwende vereinbaren werden oder sich die neue Bundesregierung sozusagen schon auf den Wortbruch vorbereitet, bleibt abzuwarten.“ Das neue Klimaschutz-Abkommen soll im Jahr 2020 in Kraft treten und sowohl für Industrie- als auch Entwicklungsländer gelten.

Quelle: Oxfam
Text: Kristina Reiß

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