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Einwegflaschen landen im Müll und schaden der Umwelt. ©Boris Khamitsevich/iStock/Thinkstock

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Gegen Einweggetränkeverpackung: Mehrweg ist Klimaschutz

Die neue Informationskampagne Mehrweg ist Klimaschutz soll über die Vorteile von Mehrweg und die Nachteile von Einweg informieren.

Mehrwegflaschen sorgen nicht nur für weniger Müll, sie schonen auch natürliche Ressourcen und unterstützten den Klima- und Umweltschutz. Damit diese Botschaft noch mehr Menschen bewusst wird, startet die Deutsche Umwelthilfe ab April 2014 zusammen mit den mehrwegorientierten Verbänden der Getränkewirtschaft die Informationskampagne „Mehrweg ist Klimaschutz“. Über 5.000 Partner aus dem Getränkehandel sind teil der Kampagne. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch erklärt, warum Mehrweg gerade jetzt gestärkt werden muss: „Die Einwegindustrie unternimmt derzeit einen neuen Angriff auf das weltweit größte Mehrweg-Getränkesystem in Deutschland. Mit einem Lobbyverband für Dosenbier und Plastikflaschen und skurrilen Studien über angeblich verschwindende Mehrwegflaschen soll das Mehrwegsystem diskreditiert werden. Ermutigt wurde die Einwegindustrie durch eine jahrelange Untätigkeit der deutschen Politik im Mehrwegschutz.“ Resch fordert nun Umweltministerin Barbara Hendricks dazu auf Mehrweg und Einweg deutlich kennzeichnen zu lassen. Zusätzlich regt er zum Pflichtpfand eine Lenkungsabgabe auf Einweggetränkeverpackungen, deren erlös in Mehrwegsysteme investiert wird an. Resch erklärt: „Die schädlichen Umweltauswirkungen von Einweg-Plastikflaschen und strukturell wenig nachhaltigen Abfüllriesen müssen sich auch im Produktpreis niederschlagen. Deshalb ist die zusätzliche Erhebung von mindestens 20 Cent auf ökologisch nachteilige Einweggetränkeverpackungen ein notwendiger Schritt der Mehrwegförderung.“

Quelle: DUH
Text: Kristina Reiß

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