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Radweg_Rosenheimer_STraße

Radlhauptstadt München verweigert Radweg

Die Umweltschutzorganisation Green City e.V. kritisiert die Entscheidung des Münchner Stadtrates gegen einen Radfahrstreifen in der Rosenheimer Straße.

Die aktuelle Verkehrssituation in der Rosenheimer Straße ist für RadfahrerInnen untragbar. Aufg einer vielbefahrenen Straße müssen sie in den fließenden KFZ-Verkehr einfädeln und werden von Fahrzeugen mit Tempo 50 ohne ausreichenden Sicherheitsabstand überholt.

Hier klafft eine Lücke im Radverkehrsnetz der selbsternannten Radlhauptstadt. Viele unsichere RadfahrerInnen haben Angst, wenn sie hier auf der Fahrbahn radeln. Sie nutzen daher immer mehr den Gehsteig. Somit kommt es zwangsläufig zu Konflikten zwischen Fuß- und Radverkehr, die mit dem vorgeschlagenen Radstreifen deutlich reduziert würden.

Dominik Lypp, Projektstelle Mobilität der BN Kreisgruppe München ergänzt: „Es ist blamabel für die selbsternannte Radlhauptstadt München, dass auf dieser Strecke den RadfahrerInnen der Schutz ihrer Gesundheit und ein schnelles Vorwärtskommen verweigert werden.“

Die Münchner Umwelt- und Verkehrsverbände fordern von den politischen Entscheidungsträgern der Stadt München ohne weitere Prüfung eine mutige und zeitnahe Lösung für die Rosenheimer Straße. Gemeinsam mit den Münchner BürgerInnen wollen die Verbände jetzt zeigen, wie wichtig ein Radfahrstreifen in der Rosenheimer Straße ist. Sie rufen alle BefürworterInnen auf, die gemeinsame Online-Petition zu unterzeichnen.

Quelle: Green City e.V. / Text: Christina Jung

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