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Münchner Schüler schaffen Naturkunstwerk
Wald der Bilder

Münchner Schüler schaffen Naturkunstwerk

Die Natur verändert sich ständig. In München haben Schülerinnen und Schüler jetzt ein einzigartiges Naturkunstwerk geschaffen, das sich abhängig von dem Standort und der Blickhöhe verändert. Wir sagen Ihnen, wo Sie den „Wald der Bilder“ bestaunen können.

Die Natur ist in ständigem Wandel. Was heute so aussieht, kann morgen schon wieder ganz anders sein. In München haben jetzt Schülerinnen und Schüler von zwei fünften Klassen der Fromundschule ein Naturkunstwerk geschaffen, das eben diese Idee der Veränderung aufgreift: Je nachdem von wo aus man es beim Herumgehen betrachtet, ergibt sich ein anderes Bild. Nur von einem bestimmten Standort und aus einer bestimmten Blickhöhe betrachtet fügen sich die einzelnen Puzzleteile zu einem ganzen Bild zusammen.

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Münchner Schüler schaffen Naturkunstwerk

Einzigartiges Naturkunstwerk mit pflanzenverträglichen Farben

Bei diesen Teilbildern handelt es sich um Farbkleckse auf Bäumen, genauer gesagt auf den Kastanien am Giesinger Grünspitz. An sechs Termin im Juni und Juli haben die Jugendlichen im Rahmen der Projektreihe „Wald der Bilder“ von Green City und Kreativo die Bäume bemalt und so der Nachbarschaft ein einzigartiges Naturkunstwerk geschenkt. Die Farben bestehen aus Kalk, Quark und natürlichen Farbpigmenten und sind selbstverständlich pflanzenverträglich, denn hier treten Mensch, Natur und Kunst in Verbindung, ohne dass einer den anderen behindert. Die Kunstwerke können circa drei Jahre lang bewundert werden, bevor die Farbpigmente verschwinden.

Während der sechs umwelt- und erlebnispädagogischen Aktionstage setzten sich die Schülerinnen und Schüler spielerisch und künstlerisch mit ihrer Umgebung auseinander und lernten, die Stadtnatur wertzuschätzen. Alle Naturerlebnisbilder, die in diesem Rahmen entstanden sind, wurden in Teamarbeit geschaffen. Dabei lernten die jungen Künstlerinnen und Künstler auch den Giesinger Grünspitz als sozialen Begegnungsraum für die Anwohnerinnen und Anwohner des Viertels kennen.

Quelle: Green City e.V.; Sabine Mariedl, Green City e.V.; Autor: kle