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Nachhaltigleben

©Frank Derer

Stunde der Wintervögel ruft zu Vogelzählung auf

Bei der Mitmachaktion Stunde der Wintervögel können auch in diesem Jahr Bürger wieder im Auftrag des NABU Vögel beobachten und zählen. 

Vom 3. bis zum 6. Januar ruft der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), wieder zur großen Mitmachaktion in Deutschland auf, bei der Vögel beobachtet und gezählt werden. Die diesjährige „Stunde der Wintervögel“ ist vor allem durch den bisher sehr milden Winter spannend, denn es können mit etwas Glück auch Zugvögel wie der Zilpzalp und die Mönchsgrasmücke gesichtet werden. Lars Lachmann, NABU-Vogelexperte, erklärt: „Einige dieser Arten haben aufgrund des Wetters ihre Reise in wärmere Gefilde nicht angetreten und versuchen möglicherweise hier auszuharren.“ Der NABU hofft auf eine starke Beteiligung der Bürger an der Vogelzählung und ruft alle, selbst Menschen mit kleinen Gärten oder Grundstücken, dazu auf mitzuzählen und zu beobachten. „Rückgänge von Arten können wir bei der Stunde der Wintervögel nur mitbekommen, wenn wir auch kleine Zahlen erhalten. Gerade ein schleichender Rückgang, wie wir ihn ganz aktuell bei der Amsel feststellen, würde sonst niemals auffallen. Auch der Grünfink ist ein gutes Beispiel: Seine Abnahme ist so langsam, dass uns die Zählungen von gut besuchten Futterstellen allein kaum auf die Spur gebracht hätten“, so Lachmann.

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So können Sie teilnehmen

Die Teilnahme bei der „Stunde der Wintervögel“ ist ganz einfach. Jeder kann von einem ruhigen Platz aus von jeder Art, die er sieht und kennt, die höchste Anzahl notieren, die im Laufe einer Stunde zusammen beobachtet werden. Auf der Internetseite www.stundederwintervoegel.de können die Ergebnisse dann bis zum 14. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse werden dort aktuell ausgewertet. Außerdem kann man auch am 4. und 5. Januar von 10 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157-115 den Vogelbestand melden.

Quelle: NABU
Text: Kristina Reiß