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Grün in die Stadt!
Grün in die Stadt

Förderprogramme für mehr Stadtgrün

Mit einer neuen Webseite unterstützt die Initiative „Grün in die Stadt“ jetzt kommunale Entscheider, passende Förderprogramme zur Grünentwicklung schnell und unkompliziert zu finden. Ziel des Förder-Checks  www.gruen-in-die-stadt.de ist es, die Beantragung von Fördergeldern zu vereinfachen.

Die Verteilung finanzieller Ressourcen stellt die Kommunalpolitiker immer wieder vor große Herausforderungen. Bei der Stadtentwicklung muss beispielsweise einerseits dem Wohnungsbau Rechnung getragen werden, andererseits darf die Attraktivität des Standorts nicht in den Hintergrund geraten, um im Wettbewerb zu bestehen. Zudem spielen die Anpassungen an den Klimawandel eine immer größere Rolle in kommunalen Planungsprozessen.

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www.gruen-in-die-stadt.de

Mehr Grün- und Freiflächen in der Stadt können die Folgen der Klimaveränderungen abmildern. Sie verbessern die Luftqualität, mildern Hitzewellen und Lärm. Insgesamt tragen sie zu einer verbesserten Lebensqualität bei. Die Initiative "Grün in die Stadt" hat in den vergangenen zwei Jahren mit einem "Pop-up-Park" in mehr als 20 Städten auf diese positiven Aspekte aufmerksam gemacht. Für einen Tag verwandelte der temporäre Park zentrale, graue Plätze in grüne Stadtoasen und stieß sowohl bei den Bewohnern wie auch bei Politikern auf großes Interesse. Mit dem Förder-Check www.gruen-in-die-stadt.de erhält die Thematik "Stadtgrün" nun praktische Unterstützung.  „Wir hatten den Eindruck, dass kommunalen Entscheidern möglicherweise gar nicht bewusst ist, wie viele Fördermöglichkeiten es für mehr Stadtgrün in ihrer Kommune gibt“, erläutert der Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), Eiko Leitsch. Ziel der Webseite ist es, die Beantragung von Fördergeldern für ein kommunales Grünprojekt zu vereinfachen. Die Seite gibt einen Überblick, welche Förderprogramme für das jeweilige Bundesland in Frage kommen. Fragen werden per Telefon, E-Mail oder Chat beantwortet.  

Quelle: Initiative "Grün in die Stadt", Bild: Depositphotos/WDGPhoto; BGL, Text: Tine Esser