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Umweltverträglichkeitsprüfungen werden öffentlich
UVP Internetportal Hessen

Umweltverträglichkeitsprüfungen werden öffentlich

Bauvorhaben, gleich welcher Art, müssen vor ihrer Zulassung auf Umweltverträglichkeit geprüft werden. Damit sollen negative Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering gehalten werden. Ein neues Internetportal kommt jetzt geltendem Recht nach, dass jeder Bürger die Zulassungsverfahren elektronisch einsehen darf.

Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) dienen dazu, Umweltauswirkungen schon in der Planung von neuen Gebäuden, Gewerbegebieten oder Infrastrukturmaßnahmen zu ermitteln und zu bewerten. Laut EU-Recht müssen zukünftig sämtliche laufende Umweltverträglichkeitsprüfungen für die Öffentlichkeit elektronisch einsehbar sein.

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Dementsprechend haben alle 16 Bundesländer gemeinsam eine neues Internetportal entwickelt, welches die Informationen über Umweltverträglichkeitsprüfungen in Gesamtdeutschland bereitstellt. Das Portal www.uvp.hessen.de gibt künftig über sämtliche durchzuführende Zulassungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfungen in Hessen Auskunft. Laut Umweltministerin Priska Hinz, soll die anwenderfreundliche Gestaltung und intuitive Bedienbarkeit der Plattform, Informationen schneller und übersichtlicher bereit stellen. Gleichzeitig erhofft man sich dadurch einen Anstieg der Bürgerbeteiligungen. Neben den allgemeinen Informationen wie die Art des Vorhabens, zuständige Behörden sowie Möglichkeiten zur Einsicht von Unterlagen zu den laufenden UVP-pflichtigen Verfahren,  werden auch die Umweltauswirkungen eines Vorhabens beschrieben, entscheidungserhebliche Berichte und Empfehlungen sowie die Entscheidung zur Zulassung oder Ablehnung des Vorhabens eingestellt. „Die Transparenz UVP-relevanter Zulassungsentscheidungen im Allgemeinen und die Beteiligungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger im Besonderen werden hierdurch noch einmal erheblich gesteigert und der Umweltschutz damit nicht zuletzt weiter verbessert“, verdeutlicht Umweltministerin Priska Hinz. 

Quelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bild: Depositphotos/mmaxer, Text: Tine Esser