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Auch dieses Planschbecken erhielt die Note 6. © ÖKO-TEST

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Gefahr durch Schadstoffe: Öko-Test testet Planschbecken

Planschbecken sind, das zeigen Untersuchungen von ÖKO-TEST, mit Schadstoffen belastet, die gefährlich für Kinder sein können.

ÖKO-TEST hat erneut Planschbecken aus weichem Kunststoff getestet. Seit Jahren kritisiert die Zeitschrift, aber auch andere Untersuchungsbehörden, dass in den Mini-Pools zu viele Chemikalien sind. Die neuen Untersuchungen zeigen aber, dass die Hersteller die Kritik nicht ernst nehmen, denn die Mini-Pools sind weiterhin vollgestopft mit unterschiedlichen Schadstoffen. 13 der 16 getesteten Modelle erhielten deshalb das schlechteste Urteil „ungenügend“, ein Pool hat die Note „mangelhaft“ erhalten, ein weiterer ist nur „ausreichend“. Nur ein einziges Planschbecken aus Hartplastik, eine kleine Sand- und Wassermuschel, erhielt die Bestnote „sehr gut“. Die schlechten Noten der anderen Planschbecken rieselten aufgrund der verwendeten, gefährlichen Materialien: Es wurden unter anderem erhöhte Phthalatgehalte, polyzyklische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Lösemittel gefunden. PAK können krebserregend sein, Lösemittel reizt die Augen, Haut und Atmungsorgane. Besonders problematisch sind diese Schadstoffe, da Planschbecken meist von kleinen Kindern benutzt werden, die auch gerne an dem weichen Plastik nuckeln oder lecken und sonst auch mit dem Mund und folglich den Schleimhäuten mit dem Material in Kontakt kommen.

Quelle: ÖKO-TEST
Text: Kristina Reiß

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