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Zentralsensor

©ZSD

Photovoltaikunternehmen Zentralsolar gerettet

Die Firma Zentralsensor, die sich auf Techniken im Bereich Photovoltaik spezialisiert hat, konnte trotz Insolvenzverfahren gerettet werden.

Die Firma ZSD GmbH – Zentralsolar Deutschland aus Emsbüren in Niedersachsen konnte durch einen Rettungsplan des Geschäftsführers Michael Sandkötter und des Insolvenzverwalters Eric Coordes gerettet werden. Durch die Gründung einer Auffanggesellschaft können acht von sechzehn Mitarbeitern weiterbeschäftigt werden. ZSD bietet Solarmodule, Wechselrichter und Montagesysteme auf nationaler und internationaler Ebene und damit alles ums Thema Photovoltaik an. Nachdem das Unternehmen noch bis 2011 erfolgreich wirtschaftete, brach die Nachfrage im Jahr 2012 durch die Senkung der Einspeisevergütung ein. Solaranlagen verloren an Attraktivität und Ende 2013 wurde die Firma zahlungsunfähig. Bereits im November 2013 stellt der Geschäftsführer deshalb den Insolvenzantrag. Am 1. Februar 2014 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet, der Insolvenzverwalter half dabei den Betrieb aufrechtzuerhalten. Nachdem am 19. März 2014 die Gläubiger eine Betriebsstilllegung zum 31. März beschlossen, konnten der Geschäftsführer und der Insolvenzverwalter einen Investor finden, der den Betrieb finanziell unterstützt und in einer sogenannten übertragenden Sanierung konnte deshalb der Betrieb fortgeführt werden. Am 1. April wurde eine Auffanggesellschaft gegründet, in der die Hälfte der ZSD-Mitarbeiter weiterarbeiten kann. Der anderen Hälfte der ehemaligen Mitarbeiter wurde eine Wiedereinstellung bei einer Verbesserung der Lage versprochen.

Quelle: Zentralsensor
Text: Kristina Reiß

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