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Mainz: Alle Zeichen auf Recyclingquote

Mainzer Systembetreiber verzeichnet bei der Verwertung von Verpackungen seit Jahren Erfolgsquoten. Damit auch andere nachziehen, werden strengere gesetzliche Vorgaben für die stoffliche Verwertung von Kunststoffen gefordert.

Die erstmals veröffentlichte Drei-Jahres-Bilanz der Verwertung von Verpackungsabfällen zeigt: So konnte ein Mainzer Systembetreiber  den Anteil der recycelten Verpackungen an den lizenzierten Verpackungen bei der Materialfraktion Glas auf 91 Prozent steigern. Das liegt deutlich über der in der Verpackungsverordnung geforderten Recyclingquote von 75 Prozent. Und während die Branche höhere Verwertungsquoten für Kunststoff diskutiert, dokumentiert das Duale System in Mainz, was längst schon realisierbar ist: So liegt die Quote der insgesamt verwerteten Kunststoffe deutlich über 100 Prozent, da die gesammelten Mengen die am System beteiligten Mengen übertreffen.

Wie umwelteffizient die Verwertungsstrategie des Mainzer Umwelt- und Entsorgungsspezialisten ist, zeigt sich auch daran, dass die Recyclingmenge überproportional zur Lizenzmenge wächst. So konnte die Firma von 2009 bis 2011 insgesamt 75 Prozent mehr lizenzierte LVP-Verpackungen verbuchen und die recycelte Menge in demselben Zeitraum sogar um 121 Prozent steigern.

Damit setzen sie nicht nur ein Zeichen, sondern ist auch einen Auslöser dafür, dass immer mehr Kunststoff in Deutschland wiederverwertet wird. Denn wie auch die aktuelle Sektoruntersuchung des Bundeskartellamts zeigt, war es der Wegfall des Monopols vor zehn Jahren durch den Markteintritt des Mainzer Unternehmens, der die Effizienz der Müllverwertung verbessert und die Recyclingquoten erhöht hat.

Quelle: Landbell / Text: Christina 

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