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Obst und Gemüse aus der Region ist nachhaltig

Für eine bessere Energiebilanz sollte Obst und Gemüse vorzugsweise aus der heimischen Region stammen. So werden lange Transportwege vermieden und die Lebensmittel sind umweltfreundlicher.

Obst und Gemüse aus der Region hat eine bessere Energiebilanz als Importware

Damit Obst und Gemüse wirklich nachhaltig umweltfreundlich sind, sollten diese Lebensmittel aus der heimischen Region stammen. Zudem verbessert sich durch die kurzen Transportwege die Umweltbilanz und auch die Qualität dieser Lebensmittel ist deutlich besser als Importware, weil eine energieintensive Lagerung im Kühlhaus vermieden wird.

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Bestes Obst und Gemüse ist Saisonabhängig

Bestes Obst und Gemüse – auch in Bio-Qualität – bekommt man in der Erntesaison. Heimische Lebensmittel sind geschmacksintensiver und natürlich auch frischer, wenn sie auf den Tisch kommen. Der Verlust an wichtigen Vitaminen und Mineralien wird dadurch vermieden. Kauft man zum Beispiel Tomaten außerhalb der Saison, haben sie eine deutlich schlechtere Energiebilanz. Das liegt auch daran, dass sie in einem beheizten Treibhaus aufgewachsen sind. „Der Nachhaltige Warenkorb“ hat in dieser Hinsicht deutsches Obst und Gemüse unter die Lupe genommen und den CO2 Verbrauch geprüft. So fallen rund 9,2 Kilogramm CO2 auf Tomaten aus dem Treibhaus an, wogegen Tomaten aus unbeheizten Treibhäusern nur 2,3 Kilogramm je Kilo verbrauchen. Noch besser sieht die Bilanz bei Tomaten aus ökologischem Anbau in der Region während der Saison aus. Der Verbrauch liegt bei nur 0,035 Kilogramm CO2 je Kilogramm Tomaten. Nach Untersuchung von „Der Nachhaltige Warenkorb“ entscheiden sich 63 Prozent der Verbraucher für Obst und Gemüse aus der Region. 57 Prozent bevorzugen Obst und Gemüse aus der jeweiligen Jahreszeit.

Textquelle: „Nachhaltiger Warenkorb“, Bildquelle: "Tomatoes" ©Marc Wellekötter / flickr CC BY 2.0