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Romney, Obama und ihr Ölwahlkampf

Es ist Wahlkampf in den USA. Das hat auch immer was mit Jobs zu tun. Mitt Romney, Barack Obamas Herausforderer, will die Jobmaschine und die Wirtschaft mit Investitionen in teure Ölfelder ankurbeln. Dabei wären Erneuerbare Energien viel billiger.

USA, das Land der großen Spritschlucker, aber auch ein Land mit vielen Ölvorkommen. Geht es nach dem Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney, so soll es in Zukunft viel mehr Öl- und Gasförderungen geben. Dabei sind sich Fachleute einig, dass eine 150 Millarden-Dollar-Investition in zukunftsfähige, neue Energietechnologien 1,7 Millionen mehr neue Jobs erschaffen würde, wie die gleiche Summe in Öl und Gas zu investieren.

Die einfach zu erreichenden Öl- und Gasvorkommen in den USA und vor deren Küste sind längst ausgeschöpft oder werden derzeit geleert. Man müßte noch viel tiefer bohren, auch in den Ozeanen. Dass es bereits auch wegen der Tiefe und den damit verbundenen Unsicherheiten zu dem verheerenden Unglück der Deep Water Horizon vor der Küste New Orleans 2010 kam, scheint im Wahlkampf sekundär. Offensichtlich auch die mit einer weiteren Katastrophe verbundenen monetären und Umweltkosten.

Obama indes scheint gerade ein Gesetz abschließen zu wollen, das vorsieht, den Spritverbrauch in den USA angemeldeter Autos zu halbieren, von derzeit durchschnittlich 8,8 auf 4,4 Liter auf 100 Kilometer. Das Gesetz soll allerdings erst 2025 in Kraft treten und SUV wie Pick-Ups, die eigentlichen Spritschlucker, sollen Ausnahmegenehmigungen erhalten.

Quelle: Yes-Magazin  Bild: U.S. Coast Guard/Wikipedia

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