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Rußpartikelfilter

© Marin Tomas/iStock/Thinkstock

VCD fordert Förderung von Rußpartikelfilternachrüstung

Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert, dass die Länder weiterhin die Nachrüstung von Rußpartikelfiltern für Diesel-Fahrzeuge fördern.

Bis ins Jahr 2013 förderte die Bundesregierung den nachträglichen Einbau von Partikelfiltern in Dieselfahrzeugen, da so weniger krebserregende Rußemissionen ausgeschieden werden. Insgesamt wurden mehr als 400.000 Diesel-Autos umgerüstet. Als die vereinbarten Mittel ausgelaufen waren, wurde die Förderung unterlassen und immer noch fahren deshalb viele nachrüstfähigen Fahrzeuge auf den Straßen. Der ökologische Verkehrsclub VCD  fordert nun, dass der Bund die Partikelfilterförderung weiterführt. Ein Problem für die Umwelt, aber auch für die Autofahrer, denn mit den nicht-umgerüsteten Autos können sie Umweltzonen nicht befahren. Heiko Balsmeyer, Referent für Luftreinhaltung beim VCD, erklärt: „Die Förderung des nachträglichen Einbaus von Dieselpartikelfiltern hat nachweislich die Schadstoffbelastung in den Städten gesenkt. Zudem konnten Besitzer älterer Autos, die nicht ohne weiteres die Mittel für ein neues Fahrzeug zur Verfügung haben, mit der Nachrüstung ihr bisheriges Auto weiternutzen. Somit wird die Frage nach der Fortführung der Förderung auch zu einer sozialen Frage. Und in diesem Jahr wird die Nachfrage hoch sein.“

Quelle: VCD
Text: Kristina Reiß

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