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In Spielzeug und anderen Alltagsprodukten sind häufug Schadstoffe enthalten. Fernow/Model Release/Thinkstock Photos

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Kinder vor giftigen Chemikalien schützen

In Räumen sind zahlreiche gesundheitsgefährdende Schadstoffe nachweisbar. Ob in Spielzeug und anderen Alltagsprodukten, fast überall sind giftige Chemikalien zu finden.

Diese Chemikalien belasten gerade Kinder besonders stark, denn ihr junger Organismus wächst und entwickelt sich noch. Als Spätfolgen können alle Arten gesundheitlicher Schäden auftreten. Deshalb sollten gefährliche Chemikalien in Produkten, mit denen Kinder in Berührung kommen, möglichst nicht vorkommen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rät Verbrauchern daher, nur zertifizierte Fabrikate zu kaufen und sich im Vorfeld genau zu erkundigen, welche Stoffe bei der Produktion der Artikel eingesetzt worden sind. Gütesiegel, die das Vorhandensein giftiger Chemikalien in Spielzeug ausschließen, gibt es leider nicht. Siegel wie das „CE-Zeichen", das Label „GS - Geprüfte Sicherheit" oder die Kennzeichnung „Spiel Gut" berücksichtigen allein die technische Sicherheit des Kinderspielzeugs. Siegel, die zumindest die Verwendung  mancher gefährlicher Chemikalien ausschließen sind der  Blaue Engel oder bei Kleidungsstücken das Siegel Naturtextil sowie oeko-tex. Produktinformationen und Tests bezüglich Chemikalien findet man auch in den Zeitschriften Stiftung Warentest und Ökotest. Ein guter Tipp sind ebenfalls die Naturversandhäuser. Sie bieten detaillierte Informationen über die Eigenschaften ihrer Produkte. Mittels der  INCI-Liste können Verbraucher erkennen, ob das gewählte Produkt individuell geeignet ist, oder ob Stoffe enthalten sind, die man besser vermeidet.

Quelle: BUND Ökotipps
Text: Vera Konersmann

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