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Die Renaturierung der Donau durch Staustufen trägt wunderbare Früchte © Aueninstitu Neuburg

© Aueninstitut Neuburg

Grüne Welle an der Donau

Durch eine Renaturierung mit Hilfe eines Staustufenbaus wurde eine Auenlandschaft zwischen Neuburg und Ingolstadt wieder näher an den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. Umwelt und Tiere reagieren positiv auf die "Grüne Welle".

Die Renaturierung des Staustufenbaus steht im Fokus eines Projekts der bayerischen Wasserwirtschaft zur Dynamisierung der Donauauen zwischen Neuburg und Ingolstadt. Unterstützt wird das Projekt von der EU und dem Bayerischen Naturschutzfonds. Seit 2006 begleitet die Forschungsstelle der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt die Auenrenaturierung. Jetzt haben sich erste Erfolge eingestellt.

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Profiteur der neuen Staustufe ist auch die Stadt Passau © tekinturkdogan (iStock / thinkstock)

Profiteur der neuen Staustufe ist auch die Stadt Passau © tekinturkdogan (iStock / thinkstock)

Zuwachs an Artenvielfalt

Ergebnisse einer Untersuchung vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) bescheinigen, dass die Renaturierungsmaßnahmen technisch gut funktionieren. Es ist eine positive Entwicklung in der Reaktion von Pflanzen und Tieren zu beobachten. Die Artenvielfalt  bei der Wasservegetation und Fischen hat zugenommen. Auch die Vogelfauna weist Zuwachsraten auf. „Eins haben die fünf Jahre wissenschaftlicher Arbeit allerdings deutlich gemacht: Die durch Eindeichung, Begradigung und Staustufenbau geschädigte Natur lässt sich selbst durch so aufwendige Maßnahmen nicht vollständig wieder zurückbringen,“ bewertete Professor Bernd Cyffka, Präsident des Bundesamtes für Naturschutz, die Ergebnisse.

Weitere Infos unter http://www.ku.de/mgf/geographie/angewandte-physische-geographie/aueninstitut-neuburg/mondau/

Text: red