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STOP_CO2_Aktion_Handwerker

© Zentralverband Deutsches Baugewerbe

300 Handwerker setzen Zeichen für den Klimaschutz

Mit "STOP CO2" setzten rund 300 Dachdecker und Zimmerer heute auf dem Roncalliplatz vor dem Kölner Dom ein Zeichen für den Klimaschutz. 

Für ein Drittel des deutschen Energieverbrauchs ist das Heizen unserer Gebäude verantwortlich. Energiewende und Klimaschutz können deshalb nur gelingen, wenn eine "Wärmewende" gelingt, denn die klimafreundlichste Energie ist die, die erst gar nicht erzeugt werden muss.

Das Dachdecker- und Zimmererhandwerk leisten dafür einen entscheidenden Beitrag. Zum Reduzieren des Heizbedarfs müssen die Wärmeverluste verringert werden. Dafür ist vor allem eine gute Wärmedämmung entscheidend. Bei Altbauten reduziert sich durch die nachträgliche Dämmung des Daches und der Außenwand nach heutigen Mindeststandards deren Wärmeverlust um 75 bis 80 Prozent. Bei Dämmungen, die über die vorgeschriebenen Mindeststandards hinausgehen, vergrößert sich die Einsparung nochmals. Zur Vermeidung des CO2-Ausstoßes trägt zudem die aktive Nutzung der Sonnenenergie durch auf dem Dach installierte Solarthermie- und Photovoltaikanlagen bei.

Das Dachdecker- und Zimmererhandwerk betrachten sich als "Klimaschutzhandwerk" und als "Klimaschutzbotschafter". Sie veranstalteten deshalb die große Mitmach-Aktion „STOP CO2“, um in dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion auf die Bedeutung des Klimaschutzes aufmerksam zu machen.

Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe / Text: Christina Jung

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