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Nachhaltigleben

©gajus/istock

Foodwatch fordert Studie von Deutscher Bank

Foodwatch fordert die Deutsche Bank dazu auf, die versprochene Studie zur Lebensmittelspekulation zu veröffentlichen oder zuzugeben, dass es keine Studie gibt.

Nahrungsmittelspekulation wird schon lange kritisiert, denn durch sie steigen die Lebensmittelpreise und viele Menschen können sich Essen nicht mehr leisten – sie müssen hungern und im schlimmsten Fall verhungern. Die Deutsche Bank hatte im Januar 2012 der Organisation foodwatch versprochen die Vorwürfe zu prüfen und eine Studie darüber vorzulegen. Je nach Ergebnis wollte die Bank dann Konsequenzen ziehen. Diese Ankündigungen stellten sich jedoch als leere Versprechungen heraus, denn die Deutsche Bank spekuliert weiter mit Nahrungsmitteln und hat nie eine Studie vorgelegt. Der Co-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank Jürgen Fitschen behauptet, Agrarspekulation trage nicht zu steigenden Preisen bei. Dafür hat er keinerlei Belege. Bis heute wartet foodwatch vergeblich auf eine Studie, die den Zusammenhang zwischen Lebensmittelpreisen und Spekulation präsentiert. Foodwatch fordert deshalb jetzt die Vorstandschef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen und Anshu Jain, dazu auf, die versprochene Studie zu veröffentlichen oder zuzugeben, dass es keine Studie gibt. Hier können auch Sie eine Petition unterschreiben und die Vorstandschefs zu einer Äußerung bewegen.

Quelle: Foodwatch/Change.org
Text: Kristina Reiß

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