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AgrarBündnis stellt den Kritischen Agrarbericht 2014 vor

Das AgrarBündnis stellt den Kritischen Agrarbericht 2014 vor und wirft einen kritischen Blick auf das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA.

Nachhaltigleben

Wird Massentierhaltung durch das Freihandelsabkommen mit den USA zunehmen? ©iStock

Das AgrarBündnis stellt zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin den Kritischen Agrarbericht 2014 vor. In diesem Bericht nimmt das Bündnis Stellung zu aktuellen agrarpolitischen Themen. Der Schwerpunkt des 300 Seiten langen Jahrbuchs ist dieses Mal Tierhaltung. Hubert Weiger, der Vorsitzende des BUNDs geht dabei direkt auf das Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen den USA und der EU ein. Er erklärt: „Dieses Abkommen gefährdet die dringend benötigte ökologische Agrarwende. Derzeit ist es möglich, den Landwirten Anreize zu geben, damit sie Tiere artgerecht halten und für den heimischen Markt produzieren. Kommt aber das Freihandelsabkommen, gelten auch bei uns endgültig die Regeln des Weltmarktes – und der kennt keinen Tier- und Umweltschutz. Um bei Niedrigpreisen für Fleisch mithalten zu können, werden noch mehr Investitionen in neue riesige Mastanlagen die Folge sein.“

Quelle: BUND
Text: Kristina Reiß

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