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Wildbienen sind als Pflanzenbestäuber unverzichtbar. fotokostic/iStock/Thinkstock Photos

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Wilde Blumen für wilde Bienen

Die „wilden“ Verwandten der Honig-Bienen sind wieder unterwegs. Sie produzieren zwar keinen süßen Brotaufstrich, dennoch sind die heimischen Wildbienenarten als Pflanzenbestäuber unverzichtbar.

Der Gegenwert der Bestäubungsleistung durch Bienen und andere Insekten beträgt allein in Europa über 14 Milliarden Euro pro Jahr. Auch die die über 550 in Deutschland lebenden Wildbienenarten sind durch die Zerstörung natürlicher Lebensräume und die mit einem hohen Pestizideinsatz verbundene industrielle Landwirtschaft vom Aussterben bedroht. Jedoch kann jeder Einzelne zum Schutz der Wildbienen etwas beitragen. Wer zum Beispiel einen Garten hat, dem empfiehlt der BUND das Anlegen einer Wildblumenwiese. Hierfür gibt es im Fachhandel Samenmischungen heimischer Sorten, die an die Bedürfnisse von Wildbienen angepasst sind. Wildbienenwiesen sollten frühestens ab Juni und dann auch nur zweimal im Jahr gemäht werden. Ranken-Glockenblumen, Kornblumen oder Blaukissen eignen sich ebenfalls hervorragend für den Wildbienen. Auch gibt es Arten wie die Masken- und Pelzbienen, die blühenden Lauch, Zwiebeln, Rosen- und Grünkohl im Gemüsegarten bevorzugen. Generell sollte im Garten auf Pestizide verzichtet werden. Eine weitere vom BUND empfohlene Bienenhilfe ist auch das Stehenlassen verblühter Stauden im Herbst. Im Winter dienen sie den Insekten als Unterschlupf. Auf Balkonen oder Fensterbänken lassen sich ebenfalls die bei Woll- und Pelzbienen und den Hummeln beliebten Kräuter wie Salbei, Zitronen-Thymian oder Bohnenkraut aufziehen. Wildbienenarten besiedeln auch sogenannte Insektenhäuser oder andere künstliche Nisthilfen. Auf der Homepage des BUND können sich Interessierte weitere Tipps sowie die Bauanleitung für die Nisthilfen ansehen.

Quelle: BUND Ökotipps
Text: Vera Konersmann

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