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Der Regenwald muss geschützt werden. © Joshua Rablin/iStock/Thinkstock

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Bundesumweltministerium fördert Tropenwald in Peru

Das Bundesumweltministerium fördert den peruanischen Tropenwald mit fünf Millionen Euro, und leistet so einen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der Biodiversität.

Seit vielen Jahren arbeiten Peru und Deutschland Hand in Hand für den Klimaschutz und damit auch an der Anpassung an die Folgen des Klimawandels und für die Erhaltung der Artenvielfalt. Aus diesem Grund fördert das Bundesumweltministerium jetzt mit insgesamt fünf Millionen Euro ein neues Projekt, das die Tropenwälder der peruanischen Amazonasregion schützen soll, denn Peru besitzt den viertgrößten Bestand an tropischem Regenwald auf der ganzen Welt und ist damit für den Artenschutz, die Biodiversität und den Klimaschutz besonders wichtig. Zusätzlich befinden sich circa 15 Prozent des Tropenwaldes in Peru im Besitz indigener Gemeinschaften, die hauptsächlich Subsistenzwirtschaft betreiben. Die meisten dieser Gemeinschaften leben unterhalb der Armutsgrenze. Durch die jährliche Erhöhung der Abholzungsrate der Regenwälder werden Ökosysteme, Tiere, Pflanzen als auch der Lebensraum der indigenen Gemeinschaften bedroht. Das peruanische Umweltministerium hat sich deshalb mit den indigenen Gemeinschaften verbündet und sie zum Waldschutzpartner gemacht, das heißt, wenn sie den Tropenwald in ihrem Gebiet schützen, bekommen sie einen finanziellen Ausgleich.

Quelle: BMUB
Text: Kristina Reiß

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