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Konferenztisch Klimaschutz planen
Klimaschutzplan

Klimaschutzplan muss konkreter werden

Der Klimaschutzplan sieht weitreichende Veränderungen in Wirtschaft und Industrie vor, doch von deren Umsetzung ist bisher nur wenig zu sehen. Unternehmen, die ihre Verpflichtung zum Klimaschutz ernst nehmen, fordern konkrete Ziele und Planungssicherheit.

Der Klimaschutzplan 2050 ist der zentrale Rahmen für den Beitrag Deutschlands zur Umsetzung der globalen Klimaziele. Er sieht zum Beispiel vor, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 drastisch zu reduzieren. Eine echte Verpflichtung zum Klimaschutz lässt aber bei vielen Unternehmen auf sich warten.

Verpflichtung zum Klimaschutz wird durch gemeinsame Erklärung bestärkt

Die Autoindustrie etwa sorgt derzeit am laufenden Band für negative Schlagzeilen und scheint sich nicht im Geringsten für nachhaltiges Wirtschaften zu interessieren. Doch es gibt auch Firmen, die sich bereits für Klimaschutz und Energiewende engagieren und das auch in Zukunft tun möchten. Dafür benötigen sie aber Planungssicherheit. In einer gemeinsamen Erklärung, die von der Stiftung 2°, BAUM e.V. und Germanwatch koordiniert und auch vom Bundesverband der grünen Wirtschaft UnternehmensGrün unterzeichnet wurde, fordern sie deshalb konkrete Vereinbarungen und Vorgaben für die Umsetzung der Klimaziele.

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Diese sollen sich demnach am oberen Rand des bisherigen Zielkorridors ausrichten. Das bedeutet, dass die Treibhausgasemissionen bis 2050 um mindestens 80, besser aber um 95 Prozent reduziert werden sollen. Verbindliche Zwischenziele für das Jahr 2030 sollen außerdem die Entwicklung konkreter Pläne zur Dekarbonisierung sowie neuer Geschäftsmodelle ermöglichen. Außerdem fordern die nachhaltig engagierten Unternehmen, dass der Klimaschutzplan Wege zum vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien aufzeigen soll, was die Debatte über ein Ende der Kohlestromversorgung und einen Strukturwandel beinhalte. Die Erklärung der mehr als 40 Unternehmen und Branchenverbände steht bei Germanwatch zum Download bereit.

Quellen: Ahnen&Enkel, Bild: Depositphotos/stokkete, Text: Ronja Kieffer