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Zöliakie, Übersäuerung des Körpers, Diabetes ? Weizen wird mit allerlei Krankheiten und Unverträglichkeiten in Verbindung gebracht und genießt derzeit einen schlechten Ruf
Online-Vorlesung

Macht uns Weizen dumm und krank?

Zöliakie, Übersäuerung des Körpers, Diabetes – Weizen wird mit allerlei Krankheiten und Unverträglichkeiten in Verbindung gebracht und genießt derzeit einen schlechten Ruf. Doch schadet unser Grundnahrungsmittel tatsächlich der Gesundheit? Ein Weizen-Experte klärt in einer Online-Vorlesung auf.

Bücher über die vermeintlich gesundheitsschädigende Wirkung von Weizen sind zurzeit Bestseller in den Buchhandlungen. Dick und dumm soll uns unser Grundnahrungsmittel machen und für eine ganze Reihe von Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes und Fettsucht, verantwortlich sein. Auch mit glutenfreien Lebensmitteln wird seit einiger Zeit verstärkt Umsatz gemacht, dabei weist nur ein Bruchteil der Käufer tatsächlich eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) auf. Es ist also Zeit, Weizen genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Weizen – Gift für den Körper?

Um mit Vorurteilen und Mythen aufzuräumen und die Diskussion über Weizen wieder auf wissenschaftliche Bahnen zu lenken, klärt Dr. Friedrich Longin, Leiter des Arbeitsgebiets Weizen an der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim (Stuttgart), in einem Online-Seminar über die vermeintliche Schädlichkeit der Getreidesorte auf. In einem einstündigen Vortrag geht der Wissenschaftler unter anderem auf wissenschaftlich belegte weizenbedingte Krankheiten ein und beantwortet die Frage, ob wir sicherheitshalber komplett auf den Verzehr von Weizen verzichten sollten. Auch um die Beeinflussung von Inhaltsstoffen bei der Züchtung wird es gehen. Anschließend können die Zuhörer Fragen stellen und sich an der Diskussion beteiligen.

Die Online-Vorlesung beginnt am Montag, den 7. März 2016 um 13:45 Uhr. Um teilzunehmen benötigen Sie lediglich einen Computer mit Internetzugang und Lautsprechern oder Kopfhörer. Wer mitdiskutieren möchte, braucht zudem ein Mikrofon. Bis zum Veranstaltungsbeginn können Sie sich hier anmelden. Die Teilnahme kostet 85€.

Quelle: Universität Hohenheim; Bilder: depositphotos/shaiith79 ; Autor: kle