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Ökostrom für gerechte Verteilung von Lebensmitteln
Klimaschutz

Welthungerhilfe verbessert Klimabilanz

Der Klimawandel verschärft in vielen Entwicklungsländern Hunger und Armut. Nur konsequent ist es da, wenn die Welthungerhilfe ihren eigenen CO2-Ausstoß reduziert und selbst nachhaltig wird. Neben wichtigen Umweltprojekten hat auch dieser wichtige Schritt zu einer verbesserten Klimabilanz geführt.

Rund eine Million Menschen leben in extremer Armut, gehen jeden Abend hungrig ins Bett und leiden an Unterernährung. Der Klimawandel und die mit ihm einhergehenden Dürreperioden und Überschwemmungen verschärfen die Zustände in Entwicklungsländern weiter. Aus diesem Grund ist der Klimawandel ein wichtiges Thema für die Welthungerhilfe, die sich für eine gerechte Verteilung der Lebensmittel und den Kampf gegen die Armut in der Welt einsetzt.

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Ökostrom für gerechte Verteilung von Lebensmitteln

Naheliegend ist es, dass die Hilfsorganisation ihre eigene Arbeit so klimafreundlich wie möglich gestaltet und ihren ökologischen Fußabdruck verkleinert. So werden schon seit einiger Zeit Klimaschutz- und Umweltprojekte in Haiti, Sierra Leone und Tadschikistan gefördert. An ihren Standorten in Bonn und Berlin benötigt die Welthungerhilfe jedoch jährlich ganze 350.000 Kilowattstunden Strom. Diesen Strom bezieht sie seit Anfang 2016 ausschließlich aus erneuerbaren Energien. Nach eigenen Angaben können so 178 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden. Als Versorger wurde die Naturstrom AG gewählt, die sich verpflichtet hat, für jede verbrauchte Kilowattstunde in den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren.

Auch in Kooperation mit dem Climate Action Network Europe in Brüssel setzt sich die Welthungerhilfe für den Klimaschutz ein. So sollen Mitarbeiter möglichst alle Strecken mit der Bahn zurücklegen; ist das nicht möglich, wird ein Elektro-Auto zur Verfügung gestellt. Unvermeidbare Emissionen durch Kurz- oder Langstreckenflügen bei internationalen Dienstreisen werden durch eine Spende an Atmosfair ausgeglichen.

Quelle: Naturstrom; Bild: depositphotos/ hongee ; Autor: kle