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Die Mammutbäume in der Wilhelma wurden von Kaiser Wilhelm gestiftet © candersonphotography/iStock/Thinkstock

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Wilhelma feiert 150. Geburtstag der Mammutbäume!

Sie überragen alles: Gestiftet von Kaiser Wilhelm feierten die nordamerikanischen Mammutbäume in der Wilhelma nun ihren 150. Geburtstag und der ganze Zoo feiert mit einem vielfältigen Programm mit.

Insgesamt 200 Mammutbäume aus der ersten, so genannten Wilhelma-Saat von 1864, die Kaiser Wilhelm stiftete, existieren noch heute zwischen Bodensee und Odenwald. In der Wilhelma wachsen noch 35 der beeindruckenden Bäume. Den 150. Geburtstag dieser Giganten feierte die Wilhelma ein Wochenende lang mit einem abwechslungsreichen Programm. Am 12. und 13. Juli 2014 jeweils zwischen 10 und 16 Uhr erwartete die Besucher Informationsstände rund um die Baumriesen, Vorträge, Führungen, sowie Gewinnspiele und Bastelaktionen für Kinder.

Immer zur vollen Stunde fanden in der Wilhelmaschule Kurzvorträge zu den Mammutbäumen und ihrem Lebensraum statt. Hier kamen Mammutbaumexperten, Biologen, Historiker und Künstler zu Wort, die alle den Mammutbaum aus einer anderen Perspektive beleuchten. Die Führung „Wild, Wild, West“ verband die Mammutbäume mit den nordamerikanischen Tieren Bison, Klapperschlange und Co. Als besonderes Highlight hatten die Wilhelma-Gärtner, wie schon ihre Kollegen vor 150 Jahren, Mammutbäume ausgesät. Die Samen stammen direkt von den alten Wilhelma-Bäumen und konnten am Stand der Wilhelma-Parkpflege beim Mammutbaumwäldchen gegen einen kleinen Unkostenbeitrag erworben werden (solange der Vorrat reicht).

Quelle: Wilhelma / Text: Christina Jung

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